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Stand: 06.06.2016

Pressemitteilung

Integration beginnt im Kopf

"Integration beginnt im Kopf" - unter diesem Motto haben die Migrationsdienste des Caritas-Sozialwerkes St. Elisabeth (Jugendmigrationsdienst, INTEGRA, dezentrale Flüchtlingsberatung, Integrationsberatung) in Cloppenburg ein Bild aus Puzzleteilen gestalten lassen. Im Rahmen der interkulturellen Woche wurden in der Fußgängerzone einheimische und zugewanderte BürgerInnen angesprochen, ein Puzzleteil farblich zu gestalten. Herausgekommen ist dabei ein buntes und farbenfrohes Bild.

Integration beginnt im Kopf

Die MitarbeiterInnen des Caritas-Sozialwerkes möchten mit dem Motto darauf hinweisen, dass eine gelingende Integration ein wechselseitiger Prozess ist, in dem die einheimische Bevölkerung und neu zugewanderte Menschen miteinander leben, sich weiterentwickeln und voneinander lernen. Dabei sind es nicht immer die großen Dinge, wenn es um Integration geht, sondern es fängt bereits im Kleinen an. „Ein freundlicher Gruß, ein „Moin" kann Jeder zu Jedem sagen. Unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht ist es ein erster positiver Ansatz im Umgang miteinander", erklärt Frau Sieve vom Jugendmigrationsdienst. „Dies kostet weder Zeit noch Geld oder Kraft, zeugt aber von der Wertschätzung anderen Menschen gegenüber" ergänzt Frau Kessens von der dezentralen Flüchtlingssozialarbeit.

Orientiert am christlichen Menschenbild bieten die Migrationsdienste des Caritas- Sozialwerks individuelle Beratung und Begleitung der zugewanderten Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Religion oder Status an. „Das Ziel der Beratung und Unterstützung ist immer die umfassende Teilhabe der Menschen in die Gesellschaft", erläutert Frau Niemann vom Projekt INTEGRA. Dabei kooperieren die Migrationsdienste mit weiteren Fachdiensten, u.a. der Jugendberufshilfe, Bildungsträgern, Schwangerschaftsberatung, Schuldnerberatung sowie mit Ämtern und Behörden. Die Fähigkeiten und Ressourcen der zugewanderten Menschen in den Blick nehmen, darauf aufzubauen und ggf. ergänzende bedarfsgerechte Förderangebote zu schaffen ist eine grundsätzliche Haltung und Arbeitsweise, um die Menschen in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen.

Die Migrationsdienste werden gefördert von: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds / Landkreis Cloppenburg (INTEGRA), Stadt Cloppenburg und LK CLP(dezentrale Flüchtlingssozialarbeit), Land Niedersachsen (Integrationsberatung), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (JMD).

Informationen zu den Migrationsdiensten des Caritas-Sozialwerks in Cloppenburg unter 04471 – 7045-0 oder www.caritas-sozialwerk.de

Das Bild ist zu sehen im Beratungsgebäude des Caritas-Sozialwerkes an der Eschstr. 8 in Cloppenburg.

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