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Stand: 06.06.2016

Pressemitteilung

CSW zu Gast im Sozialausschuss im Landtag Hannover

LOHNE (CSW). Die "Geschlossene Intensivtherapeutische Wohneinrichtung" (GITW) in Trägerschaft des Caritas-Sozialwerks St. Elisabeth (CSW) in Lohne war am Donnerstag, 21. Juni 2018 Gegenstand eines Gesprächs im Hannoveraner Landtag. Heribert Mählmann, Vorstandsvorsitzender des CSW, und Reinhard Schwarze, Bereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe, tauschten sich hierzu im Rahmen der Plenarwoche mit Vertretern des Sozialausschusses aus. Zu diesem Gespräch eingeladen hatte der Landtagsabgeordnete der CDU im Wahlkreis Cloppenburg, Christoph Eilers.

GITW Sozialausschuss(v.l.n.r) Volker Meyer, Vorsitzender des Sozialausschusses; Heribert Mählmann, Vorstandsvorsitzender Caritas-Sozialwerk; Reinhard Schwarze Bereichsleitung Kinder-, Jugend- u. Familienhilfe Caritas-Sozialwerk; Christoph Eilers, MdL

Die GITW ist die einzige ihrer Art in Niedersachsen. Ins Leben gerufen wurde die Einrichtung, nachdem die niedersächsische Landesregierung 2009 einen Träger für eine geschlossene Wohngruppe für dissoziale und/oder hochdelinquente Kinder und Jugendliche gesucht hatte - und mit dem Caritas-Sozialwerk in Lohne fündig wurde. Seither leistet dieses unter der Bereichsleitung von Reinhard Schwarze und Wohngruppenleiter Hartwig Markus wertvolle Hilfe zur Erziehung sowie Eingliederungshilfe von Kindern und Jugendlichen mit seelischen Behinderungen. Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie nimmt dabei eine Aufsichts- und Beratungsfunktion wahr.

"Wir haben gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Sozialausschusses, Volker Meyer (CDU), insbesondere die Entwicklungen in und um die GITW in der jüngeren Vergangenheit ausgelotet. Auch die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen und die Perspektiven zur Unterstützung sowie weiteren Entwicklung der Einrichtung waren Thema", berichtet Heribert Mählmann, der von einem "konstruktiven Gespräch in angenehmer Atmosphäre" sprach.

Im Anschluss an das Treffen lud Mählmann die Vertreter des Sozialausschusses nach Lohne ein. Christoph Eilers, der bereits im März 2018 dem CSW einen ersten Besuch abgestattet hatte, kündigte an die Einladung annehmen zu wollen und im Herbst dieses Jahres mit einigen Mitgliedern des Sozialausschusses nach Lohne zu kommen. Eilers war 2017 zum ersten Mal in den Landtag gewählt geworden - per Direktmandat für seinen Wahlkreis Cloppenburg.

Auf einem Blick: Die Stiftung Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth in Lohne

Das Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth (CSW) mit Sitz in Lohne ist eine kirchliche milde Stiftung des privaten Rechts. Seit 1986 ist das CSW mit seinen Diensten und Einrichtungen für Menschen schwerpunktmäßig in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta tätig. 1994 gründete die Stiftung als Tochtergesellschaft die gemeinnützige Gesellschaft "Caritas-Sozialwerk Vechta GmbH" (CSW) zur sozialen und beruflichen Eingliederung. Als freigemeinnützig anerkannter Träger ist das Caritas-Sozialwerk dem Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V. sowie dem Deutschen Caritasverband angeschlossen. Das CSW beschäftigt derzeit rund 350 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich an der Entwicklung und Umsetzung geeigneter Hilfen und präventiver Maßnahmen beteiligen, um aktuelle soziale Probleme im Oldenburger Land zu lösen. So bietet es etwa Ausbildungsplätze im Bereich Druck und Mediengestaltung, Hauswirtschaft und Verwaltung an. Um benachteiligten Menschen zu helfen, unterhält das CSW stationäre Wohngruppen, eine heilpädagogische Tagesgruppe, einen therapeutischen Dienst ambulante Betreuungsangebote, Flüchtlingswohnheime, Soziale Betriebe, eine Jugendwerkstatt sowie verschiedene Einrichtungen und Dienste der Gemeindecaritas. Darüber hinaus ist das CSW Träger von Beratungsstellen für Migranten, von Allgemeiner Sozialberatung sowie Kurberatung, Erziehungsberatung und Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Außerdem bietet das CSW Projekte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit sowie der Jugendberufshilfe an. Die Stiftung wird von den Stiftungsvorständen, Heribert Mählmann als Vorstandsvorsitzendem und Franz Josef Osterkamp, Finanzvorstand vertreten.

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