Britta Borchers
Günther Espelage
Klaus Karnbrock (Projektleitung)
Eschstr. 8
49661 Cloppenburg
Telefon: 04471 7045 63 oder 62
Telefax: 04471 7045 70
Anika Olliges
Barßeler Str. 24
29621 Friesoythe
Telefon: 04491 7887 21
Telefax: 04491 7887 22
Johannes Lamping
Neuer Markt
49377 Vechta
Telefon: 04441 8707 634
Telefax: 04441 8707 681 701
E-Mail: lamping@caritas-sozialwerk.de
Schulverweigerung – Die 2. Chance
Das Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance gehört zur Initiative „Jugend stärken“. Diese Initiative hat zum Ziel, die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechten Startchancen zu fördern. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Der Europäische Sozialfond ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen
Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit
sowie der Chancengleichheit und der Investitionen der Humanressourcen.
Mit dem Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance sollen schulverweigernde Schüler und Schülerinnen wieder in das Schulsystem
integriert werden. In dem Programm erhalten Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, die ihren Hauptschulabschluss durch aktive
und passive Schulverweigerung belegbar gefährden, eine zweite Chance.
Die Koordinierungsstellen im Landkreis Cloppenburg und Vechta bieten eine zentrale Anlaufstelle mit festen Ansprechpartnern
für die jungen Menschen, Eltern, Lehrkräfte sowie für andere Institutionen. Im Rahmen des Case Management wird gemeinsam ein
individueller Bildungs- und Förderplan erstellt, der sich an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen orientiert. Hierbei
findet eine Zusammenarbeit mit den am Einzelfall beteiligten Personen und Institutionen statt.
Die Koordinierungsstellen bietet vielfältige Unterstützungsangebote:
- Individuelle Begleitung und Beratung der Schülerinnen und Schüler
- Elternberatung
- Regelmäßige Gespräche mit allen am Förderprozess Beteiligten
- Lerncoaching
- Einzelangebote und Gruppenangebote
- Erlebnispädagogische Angebote
- Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Schulen, Sozialarbeit, Beratungsstellen, Polizei und Fachbereichen der Kreisbehörde
Cloppenburg
Das Programm möchte die Chancen der schulverweigernden Schüler und Schülerinnen auf einen Schulabschluss verbessern und die Quote der jungen Menschen ohne Schulabschluss verringern. Darüber hinaus bauen die Koordinierungsstellen rund um das Thema Schulverweigerung tragfähige Netzwerke in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta auf.
Eine Teilnahme am Programm ist für 12 bis 18 Monaten möglich.



